Die Paukstunde – wir lernen fechten

Fechten kann jeder!

Letzten Endes ist die Vorbereitung das A und O, wie bei so vielem im Leben. Deswegen führen wir das Amt eines Fechtwartes, der den anderen Bundesbrüdern zusammen mit einigen sachkundigen Mitgliedern das Fechten näher bringt. Während des Semesters besucht uns zudem ein erfahrener Fechtmeister, der in ganz Deutschland schlagenden Verbindungsstudenten den notwendigen Feinschliff verpasst. Dadurch wird auch universitätsübergreifend eine weitgehend vergleichbare Fechtqualität und -einstellung gewährleistet. Durch sein professionelles Auge vermag er den einen oder anderen Fehler zu erkennen, der ansonsten übersehen worden wäre.

Einpauken – Spaß und Anstrengung zugleich

All das passiert in den Paukstunden. Hier treffen sich die jungen Bundesbrüder unter der Woche regelmäßig und üben. Gemeinsam machen sie nichts anderes, als wenn sie ein Fitnessstudio o.ä. besuchen würden. Begleitet von der nötigen Prise „Schnack“ und Spaß, wärmt man sich auf und übt das Fechten dann gemeinsam oder allein am sogenannten „Phantom“, einer Art „Hau-den-Lukas“. Dabei hilft man sich gegenseitig, Schlagtechnik und Schlägerführung wie auch die Defensivarbeit zu verbessern. Über allem schwebt das Erlebnis, im Kreise seiner Bundesbrüder zu sein. Die Vorbereitung über meist ein bis zwei Semester mündet in einer Überprüfung durch Bundesbrüder zur Feststellung der ausreichenden Fechtkompetenz. Erst dann wird es ernst und es folgt die eigentliche Mensur.

Gut geschützt

Die „Trainingsklamotten“ beim Einpauken.

Um sich auf das Erlernen der Technik konzentrieren zu können, wird Paukzeug angelegt. Es besteht aus einem Helm (lederbewehrt, gepolstert, mit Gittermaske), einem gefütterten Wams, einem lederbewehrten Stulpen für den Schlagarm – der andere wird hinter dem Rücken gehalten – und einem Lederhandschuh. Der Schläger, auch „Speer“ genannt, enthält eine stumpfe Klinge.